LEBENSKRISEN IM ALTER

Kritische und schwierige Lebensphasen sind etwas Normales im Leben und gehören zu jeder Entwicklung dazu.

Krisen können entstehen, wenn plötzliche und unerwartete Ereignisse oder generell Veränderungen eintreten, für die die bisherigen Handlungsmöglichkeiten nicht (mehr) passen oder funktionieren.

Menschen ab 60 Jahren sind oftmals von starken Veränderungen betroffen und geraten deshalb vermehrt in Krisen.

Auslöser für Krisen
können für ältere Menschen z.B. sein:

  • Tod oder Krankheit nahestehender Menschen
  • Eigene psychische oder körperliche Erkrankungen
  • Einsamkeit
  • Die Angst, eine Belastung für das Umfeld zu sein
  • Verlust der Selbständigkeit
  • Trennung/Scheidung
  • Konflikte oder Veränderungen in der Familie oder anderen sozialen Beziehungen
  • Gewalterfahrungen
  • Umzug
  • Finanzielle Nöte und Sorgen
  • und vieles mehr.

Jeder Mensch erlebt Krisen unterschiedlich und jede Situation ist individuell.

Es gibt allerdings einige Merkmale, die die meisten Menschen in Krisensituationen teilen:

  • Krisen werden meist als ein schmerzhafter seelischer Zustand empfunden, der Leib und Seele bedroht.
  • Gefühle von Angst, Panik und Depression können ihn begleiten.
  • Wenn sich Probleme häufen und Krisen sich zuspitzen, entsteht oft ein enormer Druck.
  • Auch können sich Gefühle der Überforderung, Verzweiflung und Ohnmacht einstellen.
  • Dabei kann der Gedanke entstehen, dem eigenen Leben ein Ende setzen zu wollen.
  • In Krisensituationen kann es hilfreich sein, sich jemandem mitzuteilen, dem man vertraut.

Hier unterstützen Ehren­amtliche Menschen ab 60!

Persönlich und anonym.

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Nahaufnahme von Händen, die auf einer Laptop-Tastatur tippen.