Für Angehörige – „Ich mache mir Sorgen um jemanden“

Es kann sehr belastend sein, wenn man beobachtet, dass ein geliebter Mensch leidet.
Vielleicht wirkt ein Elternteil niedergeschlagen, hat den Lebensmut verloren, zieht sich zurück oder äußert Gedanken wie „Es hat alles keinen Sinn mehr“.
Viele Angehörige fühlen sich in solchen Situationen hilflos oder überfordert. Man möchte unterstützen – aber weiß nicht genau wie. Gleichzeitig entstehen oft eigene Sorgen und Ängste, die man allein kaum tragen kann.
LebensLinien 60+ bietet Ihnen Orientierung, Entlastung und konkrete Unterstützung.
Sie können sich anonym an uns wenden, wenn Sie:
- sich um jemanden ab 60 sorgen
- nicht wissen, wie Sie ein Gespräch über seelische Belastungen beginnen sollen
- Anzeichen einer Krise besser verstehen möchten
- selbst unter der Situation leiden und Austausch brauchen
- überlegen, ob die Person unser Angebot nutzen könnte
Unsere Berater*innen wissen, wie komplex die Rolle von Angehörigen sein kann.
Denn Sie stehen mittendrin: Sie möchten helfen, Grenzen respektieren, Rücksicht nehmen – und gleichzeitig für sich selbst sorgen.
Wir unterstützen Sie dabei,
- Warnsignale besser einzuordnen,
- eigene Überforderung zu reduzieren,
- Strategien zu finden, um Betroffene zu ermutigen,
- und Möglichkeiten der Unterstützung realistisch abzuschätzen.
Natürlich können Sie auch die betroffene Person – ganz behutsam – auf unsere Mail-Beratung bei LebensLinien 60+ aufmerksam machen. Für viele ältere Menschen ist das Schreiben ein leichterer Schritt als ein persönliches Gespräch.
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